Natural Pictures von Michaela Garhammer

Der Alte Südfriedhof auch bekannt unter der Alte Südliche Friedhof ist der älteste Zentralfriedhof Münchens.

Der Friedhof liegt nur ein paar Gehminuten vom Sendlinger Tor entfernt. Heute wird hier niemand mehr begraben. Vielmehr nutzen die Anwohner das knapp 7 Hektar große Gelände als ruhigen Park und zum Spazierengehen. Das gesamte Areal steht seit 1973 unter Denkmalschutz.

Der Alte Südliche Friedhof wurde im Jahr 1563 unter der Regentschaft von Herzog Heinrich V. außerhalb der Stadtmauern angelegt. Neben den Pestopfern wurden hier vornehmlich arme Personen, gesellschaftliche Außenseiter und Selbstmörder bestattet. Wer etwas auf sich hielt, ließ sich auf den Kirchhöfen um die großen innerstädtischen Kirchen bestatten.

Weil er zwischen 1788 und 1886 die einzige Begräbnisstätte Münchens war, geben seine 18000 Gräber einen Überblick über die Personen aus der Münchner Kultur- und Wirtschaftsgeschichte des 19. Jahrhunderts.

Von 1899 bis 1907 wurden die vier großen, nach den Himmelsrichtungen ausgerichteten, Friedhöfe erbaut: Nord-, Ost-, West- und Waldfriedhof. Mit Eröffnung des Waldfriedhofes wurden im Alten Südlichen Friedhof keine neuen Familiengräber mehr vergeben. Im Jahr 1943 wurde das Gelände durch Bombenabwürfe schwer beschädigt. Zum 31.12.1943 wurde der Bestattungsbetrieb offiziell eingestellt. Im Jahr 1953 wurde mit dem Wiederaufbau des Friedhofes begonnen.













































































































































































































 

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